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By Robert Hettlage (auth.)

Robert Hettlage umreißt in seinem crucial, used to be es mit dem „großen“, vernunftgesteuerten Glück auf sich hat. Dass alle Menschen nach dem Glück streben, gilt als selbstverständlich. Macht, Schönheit, Reichtum und Anerkennung stehen zwar als Ziele hoch im Kurs, bedürfen aber eines langen Atems und/oder sind schwer zu beeinflussen. In der modernen Welt scheint additionally eine Ratlosigkeit vorzuherrschen, die keinen anderen Ausweg weiß, als jeden Menschen individuell zum Schmied seiner Zufriedenheit und seines Wohlergehens zu erklären. Dadurch wird der Weg zu einer langen culture der Glücksphilosophie verbaut, die nicht bei der seelischen Befindlichkeit ansetzt, sondern bei der inneren, „notwendigen und hinreichenden“ Qualität der Glücksgüter. An diesen Qualitäten und der trainierten Haltung ihnen gegenüber (Tugenden) bemisst sich die Lebenskunst. Obwohl Max Weber in seinen soziologischen Analysen die Entwicklung zu modernen Kontingenz, Wertpluralität und Individualität für unabwendbar und schicksalhaft erklärt, zeigen seine Erörterungen zur „Lebensführung“, dass diese an das vormoderne Konzept der Lebenskunst anschließen kann.

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H. Kerle. Weber, Max. (1921) 1980. Wirtschaft und Gesellschaft.  Aufl. Tübingen: J. C. B. Mohr. Weber, Max. (1920) 1988. Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie.  Aufl. Tübingen: J. C. B. Mohr. Wolf, Ursula. 1999. Die Philosophie und die Frage nach dem guten Leben. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

1: Antike, Spätantike und Mittelalter. Hamburg: F Meiner. Russell, Bertrand. 1930, 1977. Eroberung des Glücks. Neue Wege zu einer besseren Lebensgestaltung. : Suhrkamp. Schleiermacher, Arthur. 1999. Die Kunst, glücklich zu sein, Hrsg. von F. Volpi. München: Deutscher Taschenbuch. Schulze, Gerhard. 1992. Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart.  Aufl. : Campus. Schulze, Gerhard. 2000. Kulissen des Glücks. Streifzüge durch die Eventkultur. 2. Aufl. : Campus. Schütz, Alfred. 1971.

Die Zufriedenheit mit dem kleineren …Glück behält sich für das größere Glück eine Erwartungsreserve zurück. Wer sich mit dem ,kleinsten Glück‘ der Üblichkeiten und der Routine zufriedengibt, entgeht (zwar) dem Risiko, das eigentlich Lohnenswerte vielleicht nie zu erreichen. Der Preis für seine ,Versicherungsmentalität in der Lebensführung‘, der rigorose Verzicht auf eine Steigerung des Lebens, ist aber erstaunlich hoch. Denn die Routine hilft nur über Durststrecken der Glückssuche, löscht jedoch nicht den Durst.

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