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By Bernhard Schneider

Die Simulation menschlichen Verhaltens ist eine der größten Herausforderungen in einer Vielzahl von Anwendungen zur Lösung von Fragestellungen mit sozialem, ökonomischem oder sicherheitsbezogenem Hintergrund. Bernhard Schneider stellt eine neue Anwendung für den Sicherheitsbereich vor, in dessen Zentrum die Untersuchung von Verhaltensweisen, Kontroll- und Evakuierungsstrategien zur Vermeidung von Panik bei Massenzusammenkünften jeglicher paintings steht. Der Mensch wird dabei als psychosomatisches Individuum mit breitem Verhaltensspektrum verstanden, das von Motiven und emotionalen Impulsen angeregt wird. Es verfügt über kognitive Fähigkeiten und ist sozialen Kräften bei der Entstehung von Emotionen, Einstellungen und Handlungen unterworfen. Auf der Grundlage etablierter psychologischer Theorien und Erkenntnisse bildet ein neuer, ganzheitlicher Modellierungsansatz diese Aspekte menschlichen Verhaltens im Kontext realer Paniksituationen ab. Er basiert dabei technisch auf systemtheoretischen Prinzipien und projiziert reale Menschen auf autonome Agenten in der Simulation.

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Im Anschluss werden die entwickelten Modellierungskonzepte zur Umsetzung der ermittelten Anforderungen vorgestellt und ihre Integration in einen gesamtheitlichen Modellierungsansatz dargelegt. Zuletzt wird in Kapitel 5 die Frage aufgegriffen und beantwortet, ob SimPan ein Referenzmodell im Sinne der Definition des Begriffes aus Kapitel 1 darstellt. In Kapitel 6 werden die Ergebnisse aus der Konkretisierungsphase beschrieben. Dazu erfolgt in einem ersten Schritt eine Einführung in die Grundlagen des Referenzmodells PECS, das für die Konkretisierung herangezogen wurde.

Weiter postulieren Kelley und Kollegen, dass eine ausgeprägte allgemeine Empfänglichkeit für sozialen Einfluss ebenso zu einer homogenen Einschätzung einer Situation führt. Kelley et al. (1965) merkten an, dass panikartige Verhaltensweisen seltener vorkommen, wenn es eine Variation in der Wahrnehmung von Angst in einer Menschenmenge gibt. Diejenigen, welche die Situation als weniger dringend einstufen, sind in der Regel geneigter, ihre eigenen Fluchtbemühungen zurückzustellen. Auf der Basis durchgeführter Experimente konnte Kelley (1965) festhalten, dass mit steigender Bedrohung oder Gruppengröße stetig weniger Menschen eine erfolgreiche Flucht gelingt.

Die Kapitel 2,3 und 4 sind der Analysephase gewidmet. Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Erarbeitung einer Definition des Begriffes Panik, die im Rahmen der vorliegenden Arbeit als gültig betrachtet wird und im Zentrum des Modellierungsansatzes steht. Hierzu werden verschiedene Standpunkte der Panikforschung zur Begriffsdefinition widergespiegelt und vom Standpunkt aktueller Theorien aus der Sozialpsychologie bewertet. Kapitel 3 umreißt die Analyse verschiedener realer Paniksituationen mit dem Ziel, gemeinsame Phänomene in derartigen Situationen aufzuzeigen und diese in Form von Modellierungsanforderungen festzuhalten.

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